impuls - gedanken ...



... zum 2. Sonntag nach Epiphanie

Sonntag, 24. Januar

 

von Pfr. Christoph Schuler



Vom 18. – 25. Januar feiert die Christenheit die Gebetswoche für die Einheit. Seit 1966 wird die Gebetswoche für die Einheit der Christen, deren Ursprünge bereits auf das Jahr 1910 zurückgehen, vom Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen und von der Kommission Glaube und Kirchenverfassung vom Ökumenischen Rat der Kirchen vorbereitet. Jedes Jahr werden die Texte von einer anderen Region der Welt verfasst, 2021 von der Gemeinschaft Grandchamp, im Kanton Neuenburg. Das Thema lautet: "Bleibt in meiner Liebe und ihr werdet reiche Frucht tragen" (Joh 15,8-9)

 

Dieses Jahr ist alles anders. Wegen der aktuellen Beschränkung auf 50 Gottesdienstbesucher*innen wurde die ökumenische Feier der Innenstadtkirchen in Bern zuerst in den August verschoben und nun für 2021 ganz abgesagt. So feiern wir einen gewöhnlichen Gemeindegottesdienst. Es wirken mit: Pfarrer Christoph Schuler, Lektorin und Oberministrantin Sophie Zimmerli, Ministrantin Johanna Zimmerli und Jan Straub bei den Fürbitten. Frau Marlies Bachmann und Elisabeth Amstad Schuler begrüssen an der Tür. Unser Thema können Sie vom Bild ableiten.

 

Nach dem Eingangsspiel in der Kirche folgt die gemeinsame Vorbereitung nach CG 101.

 

Das Kyrie CG 101. 2 wird im Wechsel zwischen Pfarrer und Gemeinde gesprochen.

 

P         Herr Jesus Christus, du bist das wahre Licht der Völke, dem die Weisen aus dem Osten mit ihren Gaben huldigten.

G         Herr, erbarme dich unser. 

P         Du bist der erwartete Messias, der in der Kraft des Heiligen Geistes den Getauften das Reich des Vaters öffnete.

G         Christus, erbarme dich unser. 

P         Du bist der Herr über die ganze Schöpfung, der auf der Hochzeit zu Kana Wasser in guten Wein verwandelte.

G         Herr, erbarme dich unser.

 

Danach folgt das Tagesgebet, die Kollekte CG 102:

 

P         Der Herr sei mit euch.

G         und mit deinem Geiste.

P         Lasset uns beten.

Allmächtiger, ewiger Gott, du gebietest über Himmel und Erde. Erhöre gnädig die Bitten deines Volkes und gib uns Frieden in unseren Tagen. Durch unseren Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, der mit dir und dem Heiligen Geist lebt und wirkt von Ewigkeit zu Ewigkeit.

G         Amen.

 

Die erste 1. Lesung ist aus dem Buch Sirach 3, 2-7 entnommen.

 

2 Denn der Herr hat dem Vater Ehre verliehen bei den Kindern und das Recht der Mutter bei den Söhnen bestätigt. 3 Wer den Vater ehrt, sühnt Sünden, 4 und wer seine Mutter ehrt, sammelt Schätze. 5 Wer den Vater ehrt, wird Freude haben an den Kindern und am Tag seines Gebets wird er erhört. 6 Wer den Vater ehrt, wird lange leben, und seiner Mutter verschafft Ruhe, wer auf den Herrn hört. 7 Wer den Herrn fürchtet, ehrt den Vater. So wie Herren dient er seinen Eltern.

 

Als Graduale beten wir gemeinsam Psalm 66 im Wechsel.

 

P Jauchzt Gott zu, alle Länder der Erde!

A Spielt zur Ehre seines Namens! Verherrlicht ihn mit Lobpreis!

P Sagt zu Gott: Wie Ehrfurcht gebietend sind deine Taten / vor deiner gewaltigen Macht müssen die Feinde sich beugen.

G Alle Welt bete dich an und singe dein Lob / sie lobsinge deinem Namen!

P Kommt und seht die Taten Gottes! / Ehrfurcht gebietend ist sein Tun an den Menschen:

G Er verwandelte das Meer in trockenes Land, sie schreiten zu Fuss durch den Strom; /

dort wollen wir uns über ihn freuen.

P In seiner Kraft ist er Herrscher auf ewig; seine Augen prüfen die Völker. / Die Aufsässigen können sich gegen ihn nicht erheben.

G Preist unseren Gott, ihr Völker, lasst laut sein Lob erschallen! / Er erhielt uns am Leben und liess unseren Fuß nicht wanken.

P Ja, du hast, Gott, uns geprüft /

und uns geläutert, wie man Silber läutert.

G Du brachtest uns in schwere Bedrängnis / und legtest uns eine drückende Last auf die Schulter.

P Du liessest Menschen über unsere Köpfe schreiten. / Wir gingen durch Feuer und Wasser, doch du hast uns herausgeführt, hin zur Fülle.

G Ich komme mit Brandopfern in dein Haus, / ich erfülle dir meine Gelübde, die meine Lippen versprachen und mein Mund in meiner Not gelobte.

P Fette Schafe bringe ich dir als Brandopfer dar, zusammen mit dem Rauch von Widdern, /

ich bereite dir Rinder und Böcke.

G Alle, die ihr Gott fürchtet, kommt und hört; /

ich will euch erzählen, was er mir Gutes getan hat.

P Mit meinem Mund habe ich zu ihm gerufen, / da lag das Rühmen mir schon auf der Zunge.

G Hätte ich Böses im Sinn gehabt, /

dann hätte der Herr mich nicht erhört.

P Gott aber hat gehört, /

auf mein drängendes Bittgebet geachtet.

G Gepriesen sei Gott; /

denn er hat mein Bittgebet nicht unterbunden und mir seine Huld nicht entzogen.

P Ehre sein dem Vater und dem Sohne /

und dem Heiligen Geiste,

G Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit / und in Ewigkeit. Amen.

A Jauchzt Gott zu, alle Länder der Erde! Spielt zur Ehre seines Namens! Verherrlicht ihn mit Lobpreis!

 

Die 2. Lesung kommt aus Römer 16, 25-27.

 

25 Dem aber, der die Macht hat, euch Kraft zu geben - gemäß meinem Evangelium und der Botschaft von Jesus Christus, gemäß der Offenbarung jenes Geheimnisses, das seit ewigen Zeiten unausgesprochen war, 26 jetzt aber nach dem Willen des ewigen Gottes offenbart und durch prophetische Schriften kundgemacht wurde, um alle Heiden zum Gehorsam des Glaubens zu führen - , 27 ihm, dem einen, weisen Gott, sei Ehre durch Jesus Christus in alle Ewigkeit! Amen.

 

In der Kirche spielt die Orgel ein Halleluja, gefolgt vom Ruf Halleluja, Halleluja.

 

Das Evangelium steht bei Lukas 2, 41-52:

 

41 Die Eltern Jesu gingen jedes Jahr zum Paschafest nach Jerusalem. 42 Als er zwölf Jahre alt geworden war, zogen sie wieder hinauf, wie es dem Festbrauch entsprach. 43 Nachdem die Festtage zu Ende waren, machten sie sich auf den Heimweg. Der Knabe Jesus aber blieb in Jerusalem, ohne dass seine Eltern es merkten. 44 Sie meinten, er sei in der Pilgergruppe, und reisten eine Tagesstrecke weit; dann suchten sie ihn bei den Verwandten und Bekannten. 45 Als sie ihn nicht fanden, kehrten sie nach Jerusalem zurück und suchten nach ihm. 46 Da geschah es, nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel; er sass mitten unter den Lehrern, hörte ihnen zu und stellte Fragen. 47 Alle, die ihn hörten, waren erstaunt über sein Verständnis und über seine Antworten. 48 Als seine Eltern ihn sahen, waren sie voll Staunen und seine Mutter sagte zu ihm: Kind, warum hast du uns das angetan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht. 49 Da sagte er zu ihnen: Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört? 50 Doch sie verstanden das Wort nicht, das er zu ihnen gesagt hatte. 51 Dann kehrte er mit ihnen nach Nazaret zurück und war ihnen gehorsam. Seine Mutter bewahrte all die Worte in ihrem Herzen. 52 Jesus aber wuchs heran und seine Weisheit nahm zu und er fand Gefallen bei Gott und den Menschen.

Nun folgt die Predigt:

 

Liebe Gemeinde, 

eben hat das zweitausend und einundzwanzigste Jahr nach Jesus Christus begonnen. Wie wird das wohl im Jahr 12 nach Corona sein?

Natürlich ist die Frage ungebührlich, zumal für uns Christinnen und Christen. Wir leben aus dem Glauben und nichts kann uns trennen von der christlichen Hoffnung, dass wir erlöst, gerettet und geliebt sind.

Aber wir sind nicht die einzigen Menschen in unserer Stadt und unserem Kanton. Ein Drittel der Bevölkerung, so teilte die kantonale Verwaltung den Landeskirchen am 19. Januar mit, gehört nicht mehr zu einer Kirche. Diese Menschen erfahren wohl eher die aktuelle Pandemie als Stunde null denn die ferne Geburt des Gottessohnes.

 

Wie auch immer, in zwölf Jahren wird vieles ziemlich anders sein. Einige sind dann nicht mehr unter uns, andere werden die AHV beziehen. Wer heute studiert, ist dann hoffentlich erfolgreich im Beruf und die Bébés von heute fangen an zu pubertieren. Zwölf Jahre später – wir hören heute am zweiten Sonntag nach Epiphanie eine Geschichte, die zum Thema passt: Jesus ist zwölf Jahre alt, das haben wir im heutigen Evangelium nach Lukas vernommen: „Die Eltern Jesu gingen jedes Jahr zum Passafest nach Jerusalem. Als er zwölf Jahre alt geworden war, zogen sie wieder hinauf, wie es dem Festbrauch entsprach…“ Sie haben hoffentlich aufgepasst. Ich muss den bekannten Text nicht wiederholen.

 

Die Passage spielt auf eine kurze Sequenz an zwischen der Geburt Jesu und seinem Wirken als etwa Dreissigjähriger. Interessanterweise überliefert sie nur Lukas. Der Abschnitt will deutlich machen, dass Jesu Grösse nicht vom Himmel gefallen ist, sondern schon im Kindesalter sichtbar wurde. Der Text beschreibt recht genau, wie sich eine übliche Wallfahrt zum Paschafest nach Jerusalem zugetragen hat. Jesus war als Zwölfjähriger wohl das erste Mal mit dabei. Mit zwölf wird im Judentum ein Kind in religiösen Dingen als selbständig angesehen. Daher lassen ihm seine Eltern auch die Freiheit, die Stadt selber zu erkunden. Dass sie am Tag des Aufbruches einfach ohne ihn abreisen und einen ganzen Tag brauchen, bis sie sein Fehlen bemerken, ist jedoch eher merkwürdig.

 

Als sie wieder in Jerusalem sind und mit der Suche beginnen und erst nach drei Tagen fündig werden, werden sie sich wohl schon Vorwürfe gemacht und Fragen gestellt haben. Denn sie haben erlebt, was man sich am Anfang eines neuen Jahres wünscht, dass man solche Situationen gar nie erleben muss. Es ist grausam, wenn man um jemanden Angst haben muss, den man sehr gern hat.

 

Doch so ist das Leben. Immer wieder passieren Sachen, die wir nicht im Griff haben. Daher haben wir Menschen den Reflex entwickelt, dass wir die Dinge festhalten, ja unter Kontrolle halten wollen. Manche denken dabei, dass Vertrauen gut, aber Kontrolle besser sei. Wenn diese Menschen Eltern sind, dann reibt sich das mit ihren Kindern und Jugendlichen. Ein Zwölfjähriger braucht Freiheit. Er beginnt die Welt zu erobern, eigene Wege zu suchen und zu finden.

So hat es Jesus in den Tempel gezogen. Er hat dort den Ort gefunden, wo er realisierte: Hier gehöre ich hin! Mit Selbstvertrauen und ohne Hemmungen beteiligt er sich an den Gesprächen der Gelehrten. Er fragt viel und hört zu. Sein Verhalten ist nicht altklug, sondern zeugt von einer echten Neugierde. Das zeigt sich in seinen Beiträgen, welche ein wohlwollendes Erstaunen hervorrufen. Er ist ganz in seinem Element.

 

Ganz anders erfahren die Eltern die Situation. Aus Maria bricht es heraus: „Kind, was machst du hier? Wir haben uns grosse Sorgen gemacht!“ Jesus stösst die fassungslosen Eltern vor den Kopf, wenn er sagt: „Warum denn? Hier gehöre ich hin. Denn hier wohnt mein Vater.“ Damit kommt ein neuer Aspekt ins Spiel. So einen Satz erwartet man nicht von einem Jungen seines Alters. Er übersteigt den Denkhorizont eines Teenies. Das Ungeheuerliche daran ist, dass ihm Gott, der im Tempel wohnt, näher ist als seine Mutter und sein Vater.

 

Dass Jesus Gott überhaupt seinen Vater nennt, war ungewöhnlich. Zu Gott Vater zu sagen, das zeugt von einer innigen Beziehung zwischen ihm und Gott. Die Eltern und auch die Gelehrten sind irritiert. Dass Jesus Gott seinen Vater nennt, zeigt gemäss dem Evangelisten Lukas auf, dass Jesus Gottes Sohn ist. In Jesus erscheint Gott in der Welt, wie uns die Weihnachtsgeschichte so anschaulich vor Augen geführt hat. Die heutige Geschichte zeigt nun auf, dass Gott in Jesus tatsächlich Mensch und nicht ein Übermensch wird. Es ist eine so sehr menschliche Geschichte, dass wir durch das Verhalten des zwölfjährigen Jesus auch für unser Leben und unseren Glauben Anregungen erhalten können.

 

Dazu drei Stichworte. Erstens die Offenheit. Jesus war sehr wissbegierig und offen für neues. Er stellte viele Fragen und gab selber wenig Antworten. Er wollte die Welt erfassen. Er wollte lernen und war nicht besserwisserisch. Und so nahm er zu an Weisheit, wie es im letzten Satz heisst. Weisheit ist nicht auswendig gelerntes, sondern hinterfragtes, durchdachtes, am Leben geprüftes Wissen. Wer weise ist, stellt sich nicht in den Mittelpunkt, sondern lebt für andere.

 

Zweitens der Glaube. Der junge Jesus will sich dort aufhalten, wo Gott im Mittelpunkt steht. Der Tempel war der zentrale Gottesdienstort Israels. Hier konnte man Gott erleben, und hier konnte man andere treffen, denen Gott ebenso wichtig war. Hier wollte sich Jesus aufhalten. Wenn unser Glaube wachsen will, und wenn er in diesen schweren Zeiten der Coronakrise nicht verschwinden will, dann brauchen wir Orte und Menschen, die unseren Glauben stärken. Daher halten wir am Gebet fest, sei es im Gottesdienst in der Kirche, sei es alleine, zu zweit oder in der Familie zu Hause.

 

Drittens das Vertrauen. Der junge Jesus lebte in einem kindlichen Vertrauen zu seinem Vater im Himmel. Dieses Vertrauen zu Gott stellte sein Lebensmittelpunkt dar. Auch später wird berichtet, dass er sich immer wieder stundenlang zum Gebet zurückzog. Auch als Erwachsene tut unserm Glauben manchmal ein „kindliches“ Vertrauen zu Gott gut. So kann ich etwa erfahren, dass ich mit meinen Sorgen bei ihm gut aufgehoben bin, dass ich sein kann, wie ich bin, dass ich bei ihm zu Hause bin. Im Blick auf die ungewisse Situation in der wir gegenwärtig leben, ist es kein schlechter Ansatz, Vertrauen zu haben. Wenn ich etwa Angst habe um meine Kinder oder um meine Eltern, dann tut es gut zu wissen: Gott ist auf unserer Seite. Das hat uns Jesus mit seiner Art ganz klar und deutlich gemacht. Aufgrund seines kindlichen Vertrauens ist sein Glaube immer mehr gewachsen, und er hat zugenommen an Weisheit.

 

Offenheit, Glauben, Vertrauen – auch für uns ein Ansatz, um gut durchs neue Jahr und elf weitere zu kommen. Amen.

 

In der Kirche erfolgt nun ein Zwischenspiel. Hören Sie doch ein Lieblingsstück ab CD oder Schallplatte mit sonntäglicher Musik.

 

Nun beten wir die Fürbitten CG 106. 2. Sie stammen von den Schwestern aus Grandchamp.

 

L Gott des Lebens, du hast jeden Menschen nach deinem Bild geschaffen. Wir preisen dich für das Geschenk unserer vielfältigen Kulturen, Ausdrucksformen des Glaubens, Traditionen und Völker. Schenke uns den Mut zum Widerstand gegen Ungerechtigkeit und Hass. Lass uns aufstehen, wenn Menschen wegen ihrer Rasse, Klasse und Religion, wegen ihres Geschlechts oder aus Angst vor dem Fremden diskriminiert werden.

 

A Gott des Friedens, Gott der Liebe, wir hoffen auf dich.

L Barmherziger Gott, durch Christus sind wir eins in dir. Lehre uns, dieses Geschenk in der Welt so zu gebrauchen, dass Gläubige aus allen Religionen in den Ländern dieser Erde einander verstehen lernen und in Frieden zusammenleben können.

 

A Gott des Friedens, Gott der Liebe, wir hoffen auf dich.

 

L Jesus Christus, du bist in die Welt gekommen und wurdest in allem uns gleich. Du kennst die Nöte und das Leid der Menschen. Schenke uns den Geist der Barmherzigkeit und mache uns bereit, unsere Zeit, unser Leben und unseren Besitz mit denen zu teilen, die in Not sind.

 

A Gott des Friedens, Gott der Liebe, wir hoffen auf dich.

 

L Heiliger Geist, du hörst den Aufschrei der verwundeten Schöpfung und die Klage derer, die jetzt schon unter dem Klimawandel leiden. Hilf uns, unser Verhalten zu ändern. Lehre uns, dass wir Teil der Schöpfung sind, und lass uns in Frieden mit der Schöpfung zu leben.

 

A Gott des Friedens, Gott der Liebe, wir hoffen auf dich.

 

L Wir sind dazu berufen, Diener der heilenden und versöhnenden Liebe Gottes zu sein. Unser Dienst kann nur dann Früchte bringen, wenn wir in Gott bleiben wie Reben des wahren Weinstocks, Jesus Christus. Je näher wir Gott sind, desto näher kommen wir einander.

 

A Gott des Friedens, Gott der Liebe, wir hoffen auf dich.

 

Stellen Sie sich einen Kreis vor, der auf den Boden gezeichnet ist.

Stellen Sie sich vor, dieser Kreis sei die Welt. Stellen Sie eine Kerze in den Kreis.

 

L Die Mitte steht für Gott, und die Wege zur Mitte sind die verschiedenen Lebenswege der Menschen. Wenn die Menschen, die in dieser Welt leben, auf die Mitte des Kreises zugehen, weil sie sich Gott näher zuwenden wollen, dann kommen sie einander umso näher, je näher sie zur Mitte, zu Gott kommen.

 

Werden Sie einen Moment still und schliessen Sie dann die Fürbitten mit einem lauten oder leisen eigenen Gebet ab.

 

Dann folgt das Credo bei CG107. In der Kirche folgt anschliessend der Friedensgruss CG 108.

 

Die Eucharistiefeier geht weiter mit einem Zwischenspiel zum Offertorium.

Es folgen die Gedächtnisse 109. 1, das Eucharistiegebet 110 / 113, die Brotbrechung 119.

Das Agnus Dei 117 und das Vater unser 120 werden gesprochen.

Zur Kommunion erfolgt ein Zwischenspiel, danach das Dankgebet 121

 

Lasset uns beten.

 

Allmächtiger, gütiger Gott, wir haben das eine Brot gegessen und aus dem einen Kelch getrunken. Lass uns aus der Kraft dieser Speise gemeinsam den Weg des Glaubens gehen. Durch unseren Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, der mit dir und dem Heiligen Geist lebt und wirkt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

 

Das Danklied 586, 1-6 wird gesprochen: 1,3, 5 Männer, 2, 4, 6 Frauen

 

Entlassung und Segen           122.2 / 123.1              CG 979.4        Konferenz Europäischer Kirchen KEK

 

P         Die Liebe unseres Herrn Jesus binde uns an ihn;

die Kraft unseres Herrn Jesus stärke uns für seinen Dienst;

die Freude unseres Herrn Jesus erfülle unsere Seelen.

Der Segen Gottes, des Allmächtigen, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes,

sei mit uns und behüte uns allezeit. Amen.

 

Statt einem Ausgangsspiel singen und/oder spielen sie doch zu Hause nochmals ein Weihnachtslied.

 

 

Das Kirchenopfer ist für die femmesTische / männerTische bestimmt. Das sind moderierte Gesprächsrunden in div. Sprachen. Sie sind offen für alle interessierten Menschen – mit oder ohne Migrationshintergrund. Diskutiert werden in kleinen Runden Fragen zu Familie, Gesundheit und Integration. Die Teilnehmenden stärken dabei ihre persönlichen Ressourcen und ihr soziales Netzwerk. Herzlichen Dank für die Unterstützung, welche Sie auch über die Homepage der Organisation tätigen können.

 

Montag, 25. Januar, 14.30-16h, Qi-Gong "Lebenskraft stärken", mit Ursula Giger im Saal. Max. 5 Personen, Anmeldung bei Ursula Giger, 079 560 67 60, giger.rumo@bluewin.ch 

Mittwoch, 27. Januar, 18.30h, Abendmesse nach christkath. Ritus, Pfr. em. Peter Hagmann, hier statt in der Krypta der Dreifaltigkeitskirche. 

Sonntag, 31. Januar: 10h, 3. Sonntag nach Epiphanie, Eucharistiefeier, Pfrn. Anna Maria Kaufmann. Das Spaghettiessen ist abgesagt.

 

Pfarrteam:

Pfr. Christoph Schuler              T 031 318 06 56
Pfrn. A.-M. Kaufmann               
T 031 318 06 57

Priester Patrick Zihlmann        T 031 318 06 58

Diakon Patrick Zillig

 

www.christkath-bern.ch

 

Wir wünschen allen eine frohe Woche und gute Gesundheit!

 

 

Am dritten Sonntag nach Epiphanie, 31. Januar 2021, feiert Pfarrerin Anna Maria Kaufmann mit der Gemeinde und bereitet den Sonntagsimpuls vor.

 

Ihnen alles Gute und Gottes Segen. Bleiben Sie gesund!

 

 

Pfarrer Christoph Schuler