CHRISTKATHOLISCHE KIRCHGEMEINDE BERN


Herzlich willkommen

Wir sind die Kirchgemeinde mit katholischer Tradition inmitten des UNESCO-Welterbes der Berner Altstadt. 

Wir laden Sie freundlich ein zu den Gottesdiensten in der Kirche St. Peter und Paul, direkt neben dem Rathaus Bern.


COVID-19

Werte Besucher

Werte Gemeindeglieder  

 

Die vom Regierungsrat des Kantons Bern am 11. Dezember 2020 angepasste 

Verordnung über Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie… 

öffnet die Gottesdienste neu für 50 Personen. Unsere Krypta nimmt, unter Einhaltung der Schutzmassnahmen

 30 Besucher*innen auf.

 

Besonders für Festtags-Gottesdienste empfehlen wir eine Anmeldung. 

Anmeldung beim Sekretariat der Kirchgemeinde sekretariat@ckkgbern.ch oder Tel. 031 318 06 55.

 

Unsere Gottesdienste feiern wir wie folgt: 

Sonntag, 10.00 Uhr

Mittwoch, 18.30 Uhr

 

Ein spontaner Kirchenbesuch ist weiterhin möglich, sofern noch freie Plätze zur Verfügung stehen. 

Wir bitten um Verständnis für diese Massnahmen. Bitte konsultieren Sie vor jeder Veranstaltung unserer Kirchgemeinde die elektronische Agenda oder erkundigen Sie sich im Sekretariat, Montag bis Freitag, 9-12 Uhr unter 031 318 06 55. 

 

Home-Office

Der Bundesrat hat ab dem 18. Januar erneut die Home-Office-Pflicht verordnet.

Das Sekretariat wird aus diesem Grund nicht mehr täglich im Pfarramt anzutreffen sein.

Telefonisch oder per Mail sind wir aber zu den gewohnten Zeiten für Sie erreichbar.

Für persönliche Besuche im Pfarramt melden Sie sich bitte vorgängig telefonisch an.

Besten Dank für Ihr Verständnis!


IMPULS - GEDANKEN...

... zum 2. Fastensonntag

Sonntag, 28. Februar

 

von Priester Patrick Zihlmann


Kennen Sie den Berg Athos? Der Athos ist der östliche Finger der Halbinsel Chalkidiki auf dem Festland von Griechenland. Der Berg Athos wird als Heiliger Berg bezeichnet und ist eine unabhängige Mönchsrepublik. Auf dem Berg leben ungefähr 2‘000 Männer in verschiedenen Klöster, Siedlungen und Einsiedeleien.

 

Mit meinem Götti habe ich den Berg zwei Mal besucht. Am äussersten Ende der Halbinsel erhebt sich der Gipfel des Berg Athos auf etwas mehr als 2‘000 Meter über Meer. Unsere erste Reise zur Mönchsrepublik fand im Juni statt. Es war heiss. Das Ziel dieser Reise war unter anderem den Gipfel zu steigen. Der Aufstieg zum Gipfel begann auf Meereshöhe. 2‘000 Höhenmeter lagen vor uns. Bei einer Mönchssiedlung rasteten wir. Mein Götti blieb bei der Siedlung. Der Aufstieg war für ihn in der brütenden Hitze zu anstrengend. Ich ging weiter bis nach Panagia. Dieser Ort mit einer Kapelle, einem stickigen Schlafraum und einem Ziehbrunnen lag 500 Höhenmeter unterhalb des Gipfels. Mit unzähligen Mücken übernachtete ich draussen im Schlafsack. Beim ersten Morgengrauen stieg ich zum Gipfel hoch. Kurz vor dem Gipfel wurde ich vom Bergkreuz begrüsst. Auf dem Gipfel steht eine Kapelle. Die Kapelle ist dem heutigen Evangeliumstext gewidmet: 

 

Den kompletten Text finden Sie hier.


Wort zur Woche vom 28. Februar

 

von Pfr. Christoph Schuler 

 

Oh komm, Gewalt der Stille

Wir sind so sehr verraten,

von jedem Ton entblösst.

In all den schrillen Taten

ist nichts, das uns erlöst.

 

Wir sind des Fingerzeigens,

der plumpen Worte satt.

Wir woll’n den Klang des Schweigens,

das uns erschaffen hat.

 

Gewalt und Gier und Wille

der Lärmenden zerschellt.

O komm, Gewalt der Stille,

und wandle du die Welt.

 

Werner BergengruenRg (1892 – 1964) 



Anfang der 1960er Jahre erscheint in Zürich beim Aldus Manutius Verlag das Buch mit dem Titel „O komm, Gewalt der Stille“. Eindrücklich darin das Gedicht von Bergengruen, das ihm den Namen gibt. Stille und Gewalt, passt das zusammen? Bergengruen, in Riga geboren, als Kind nach Deutschland übersiedelt, studierte evangelische Theologie in Marburg, dann Germanistik und Kunstgeschichte. 1936 konvertierte er zur römisch-katholischen Kirche. Nach schwierigen Jahren im Dritten Reich zog er 1946 in die Schweiz, später nach Rom und 1958 nach Baden-Baden, wo er auch starb. Als reifer Mann verfasst er das Gedicht „O komm, Gewalt der Stille“. In einer Zeit des gesellschaftlichen Aufbruchs und des neuen Wohlstandes erhofft er sich, dass die Stille eine Gewalt entwickle, die

Veränderung ins Positive möglich mache.

Am 25. Februar jährte sich in der Schweiz der erste Coronafall. Mitte März 2020 begann für viele ältere Menschen das Leben im Rückzug, in der Isolation, in der Stille. Das ist eine gewaltige Erfahrung. Für manche ist es eine schwierige Zeit, andere haben sich arrangiert. Die einen führen sich verraten, die anderen erkennen den Wandel. Ihre Stärke leitet sich wohl wie beim lebenserfahrenen Dichter und Theologen aus dem Wissen ab, dass das „Du“ der gewaltigen Stille aus Gott kommt, unserem Schöpfer, der uns in jeder Situation trägt, den wir aber in der Stille am ehesten erfahren.

 

Weiterhin eine besinnliche Fastenzeit.

Pfr. Christoph Schuler


Veranstaltungen in den nächsten Tagen

Nähere Informationen finden Sie unter Aktuelles oder in der Agenda.



Kontakt

Anna Maria Kaufmann 

Pfarrerin

T 031 318 06 57

T 079 928 13 05

anne-marie.kaufmann@ckkgbern.ch

 

Christoph Schuler 

Pfarrer

T 031 318 06 56

T 079 560 48 79

christoph.schuler@ckkgbern.ch