CHRISTKATHOLISCHE KIRCHGEMEINDE BERN


Herzlich willkommen

Wir sind die Kirchgemeinde mit katholischer Tradition inmitten des UNESCO-Welterbes der Berner Altstadt. 

Wir laden Sie freundlich ein zu den Gottesdiensten in der Kirche St. Peter und Paul, direkt neben dem Rathaus Bern.


COVID-19

Werte Besucher

Werte Gemeindeglieder  

 

Gemäss dem Beschluss des Bundesrates gelten seit Montag, 19. April die schweizweit einheitlichen, teilweise gelockerten, „Basismassnahmen“.

Eine Anmeldungen zu den Gottesdiensten ist nicht mehr nötig. Jedoch gilt weiterhin die Registrierungspflicht.

Unsere Kirche nimmt, unter Einhaltung der Schutzmassnahmen die erlaubten

 50 Besucher*innen auf. 

 

Unsere Gottesdienste feiern wir wie folgt: 

Sonntag, 10.00 Uhr

Mittwoch, 18.30 Uhr

 

Spontane Kirchenbesuche werden somit wieder einfacher ermöglicht. 

Wir bitten weiterhin um Verständnis für die getroffenen Massnahmen. Bitte konsultieren Sie vor jeder Veranstaltung unserer Kirchgemeinde die elektronische Agenda oder erkundigen Sie sich im Sekretariat, Montag bis Freitag, 9-12 Uhr unter 031 318 06 55. 

 

Home-Office

Der Bundesrat hat ab dem 18. Januar erneut die Home-Office-Pflicht verordnet.

Das Sekretariat wird aus diesem Grund nicht mehr täglich im Pfarramt anzutreffen sein.

Telefonisch oder per Mail sind wir aber zu den gewohnten Zeiten für Sie erreichbar.

Für persönliche Besuche im Pfarramt melden Sie sich bitte vorgängig telefonisch an.

Besten Dank für Ihr Verständnis!


IMPULS - GEDANKEN...

... zum 4. Sonntag nach Pfingsten

Sonntag, 20. Juni

Priester Patrick Zihlmann

 

 


 

An einer Vernissage sah ich dieses Bild von Christine Seiterle im Jahr 1998. Das Bild berührte mich. Ich blieb wie angewurzelt davor stehen und konnte meinen Blick nicht mehr davon abwenden. Heute hängt dieses Bild in meinem Arbeitsraum. Es berührt mich immer wieder von Neuem. Es steigen in mir die Fragen nach Beheimatung und Verwurzlung, nach Lebensgrund und Fundament oder nach Bei-sich-sein und Zuhause-sein auf. Auch in den biblischen Texten von diesem Sonntag werden diese Fragen gestellt. Sie zeigen sich in den Begriffen wie Segen und Gerechtigkeit, wie Vertrauen und Glauben oder in der Frage an Jesus: „Wo wohnst Du?“

  

Den kompletten Text finden Sie hier.


Wort zur Woche vom 20. Juni

 

von Pfr. Christoph Schuler 

 

Mit dem Heiligen Geist

durchs Leben gehen

Ohne den Heiligen Geist ist Gott fern,

bleibt Christus in der Vergangenheit,

ist das Evangelium toter Buchstabe,

die Kirche ein blosser Verein

die Autorität eine Herrschaftsform,

die Mission Propaganda,

die Liturgie Geisterbeschwörung

und das christliche Leben eine Sklavenmoral.

 

Patriarch Athenagoras (1886-1972)


 

Athenagoras wirkte von 1948 bis zu seinem Tod als ökumenischer Patriarch in Konstantinopel. Als orthodoxer Theologe und Geistlicher war ihm der Heilige Geist besonders wichtig. Seine obigen Worte zeigen, dass er sein Wirken in Kirche und Gesellschaft erlebte – und auch in der Ökumene, die ihm besonders wichtig war. Der Geist trieb ihn auch auf Reisen. Er besuchte nicht nur alle östlich-orthodoxen Patriarchate, sondern auch den Sitz des Weltkirchenrats in Genf und den anglikanischen Primas in Canterbury. Mit Papst Johannes XXIII. war er seit dessen Zeit als Patriarch von Venedig befreundet. Papst Paul VI. traf er 1964 in Jerusalem, ein Treffen, das zu einem Durchbruch in den Beziehungen zwischen Rom und Konstantinopel führte. Die wichtigste Geste war, dass der Papst Athenagoras als Nachfolger des Apostels Andreas das Haupt des Apostels zurückgab, das zuvor eine der vier Hauptreliquien in den vier Pfeilern des Petersdomes war und das Kreuzfahrer 1204 in Konstantinopel geraubt hatten. Dieses Treffen führte dazu, dass 1965 die römisch-katholische Kirche und der ökumenische Patriarch von Konstantinopel in Vertretung der orthodoxen Kirchen die gegenseitigen Exkommunikationen zurücknahmen, die sie 1054 als Folge des grossen Schismas ausgesprochen hatten. Dies war ein bedeutender Schritt zur Versöhnung. Am 25. Juli 1967 besuchte Papst Paul VI. den Ökumenischen Patriarchen, der diesen Besuch am 28. Oktober 1967 erwiderte. In seiner Weihnachtsenzyklika schrieb Patriarch Athenagoras. „Wir tauschten mit seiner Heiligkeit dem Papst von Rom ein Kreuz und den Heiligen Kelch und beteten gemeinsam, dass unser gnädiger Gott unseren Heiligen Kirchen des Ostens und Westens so schnell wie möglich die Gnade schenken möge, dass wir die Kommunion der Heiligen Sakramente wieder so teilen können, wie es bis zum Jahr 1054 der Fall war.“ Leider wurde in dieser Frage noch kein Durchbruch erzieht. Hoffen wir, dass der Heilige Geist auch hier wirken wird.

 

Eine nicht zu heisse Woche wünscht

Pfr. Christoph Schuler



Veranstaltungen in den nächsten Tagen

Nähere Informationen finden Sie unter Aktuelles oder in der Agenda.



Kontakt

Anna Maria Kaufmann 

Pfarrerin

T 031 318 06 57

T 079 928 13 05

anne-marie.kaufmann@ckkgbern.ch

 

Christoph Schuler 

Pfarrer

T 031 318 06 56

T 079 560 48 79

christoph.schuler@ckkgbern.ch